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Jugendjagdschein ab August

Insbesondere nach der Corona-Zeit war es uns wichtig, dass der Kurs für den Jugendjagdschein nicht als Webseminar, sondern ausschliesslich vor Ort in der Natur realisiert wird. Ein wenig „Camp-Feeling“ und viel draußen in der Natur sein nach der langen Zeit des Distanz- und Online-Unterrichts…

Weitere Informationen unter Jugendjagdschein bzw. für weitere Details gerne „mailden“: info@jagdschule-gruenthal.de

Ist eine anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Ausbildung in der aktuellen Corona-Situation möglich?
Mit erfahrenen Ausbilder*innen, die sowohl im Online-Unterricht wie auch im jagdpraktischen Teil (mit einem entsprechenden Hygienekonzept) alle Sachgebiete und Themen anschaulich erklären und die Zusammenhänge verständlich und lehrreich darstellen, ist dies möglich.

Bei uns gibt es kein Herunterleiern und Auswendigpauken, auch das Schießtraining wird nicht einfach „abgehakt“, sondern von der Pike auf gelernt – wie es sich für ein Handwerk gehört!

So bildet unsere Ausbildung die Grundlage für das „Grüne Abitur“ und eine waidgerechte und verantwortungsvolle Jagdausübung mit Herz & Hirn: Jägerin und Jäger, die ihr Handwerk verstehen, Natur & Wild begriffen haben und gerne in den umliegenden Revieren aufgenommen werden.

Der nächste Jagdkurs startet am 10. April 2021.
Weitere Informationen unter info@jagdschule-gruenthal.de

„Umdenker werden“

Nachhaltigkeit aktiv gelebt, nicht nur in der jagdlichen Ausbildung, sondern auch im Büro:

https://www.rethinking-paper.de/umdenker-werden/

Unser aktueller Beitrag:

Der Einstieg in die Jagd mit dem „Rundumsorglos-Paket“ – konzentriert & motiviert beim Jagdkurs mit Online-Seminar-Modulen – umfassend, transparent und ohne versteckte Kosten: ein weiterer Kurs ab 10. April 2021!
Entspannt von daheim sich die grundlegende jagdliche Theorie in Wochenend- und Abendterminen unter der Woche im Online-Seminar aneignen, mit einer durchgängigen individuellen Betreuung.
Nach diversen ersten Praxiseinsätzen geht’s im Detail in die Praxis. Mit einem entsprechenden Hygienekonzept werden die Schießleistungsnachweise unter professioneller und fundierter Anleitung absolviert.
Im Anschluss gibt’s eine ausführliche Prüfungsvorbereitung für alle 3 Prüfungsteile in Bayern mit jeweiliger Prüfungssimulation.
So sieht aus unserer Sicht ein zeitgemäßer, kompetenter und erfolgreicher Jagdkurs aus.
Der Kurs beinhaltet ein „Rundumsorglos-Paket“ mit
• einem Grundkurs in theoretischem Wissen,
• jagdpraktischen Einsätzen (gem. jeweils aktuellem Hygienekonzept),
• einem ausführlichem Schießtraining mit erfahrenen Trainern (gem. jeweils aktuellem Hygienekonzept),
• einer fundierten theoretischer und intensiver praktischer Prüfungsvorbereitung (gem. jeweils aktuellem Hygienekonzept),
• und einem umfangreichen Lehrmittel-Set mit ausgewähltem Material zum Jagdwissen für vor & nach der Prüfung, zusammen mit einem Jungjäger-Set mit allerlei nützlichen Dingen & Info, einem Lehrbuch (die aktuelle Auflage des „Krebs – Vor und nach der Jägerprüfung“) und einem einjährigen Abo einer Jagdzeitschrift.
Diese Leistungen sind bei uns im Kurs inklusive. Umfassend, transparent und ohne versteckte Kosten.
Informieren Sie sich – für weitere Details stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
info@jagdschule-gruenthal.de

Gedanken zur stillen Zeit

Noch nie wurde die Jagd so kontrovers diskutiert und kritisch betrachtet wie heute.

Von außerhalb der Jägerschaft durch Jagdgegner, die v.a. das Töten kritisieren, doch inzwischen auch innerhalb der Jägerschaft durch Kontroversen bei Themen wie „Biber“, Wolf“, „Wild als Schädlinge“ oder das leidige „Wald vor Wild“ vs. „Wald mit Wild“.

In der jahrtausendealten Geschichte der Jagd spielte Respekt gegenüber der Schöpfung schon immer eine große Rolle.

Die Jagd an sich wurde jedoch nie in Frage gestellt, denn sie stellte die wesentliche Lebensgrundlage für uns Menschen dar. Sie ernährte uns und versorgte uns mit Kleidung, Werkzeug und Material für Unterkünfte.

Überall auf der Welt lebten die Menschen im Jahreslauf und nutzen Ihre Jagdbeute umfänglich: Fleisch, Därme, Fell, Knochen – alles wurde verwertet und entsprechend wertgeschätzt.

Wer zum Überleben ein Tier erbeuten musste, setzte sich mit seiner Natur auseinander, um es zu verstehen, es zu begreifen. So waren Tiere, mit und von denen die Menschen lebten, mehr als nur Beute: sie waren ebenbürtig, wurden als Mitgeschöpf, als „Schwester“ bzw. „Bruder“ angesprochen und es war selbstverständlich, das erlegte Tier nahezu zu 100% zu verwerten – als pragmatischer Akt, ebenso wie aus Respekt vor der Schöpfung.

Erst mit den ansässig werdenden Ackerbauern und Viehzüchtern entstand – durchaus auch aus Konkurrenzgründen – sowohl die Kritik an der Jagd als auch die Abkehr von der Jagd.

Doch zunehmender Raubbau an der Natur, Umweltverschmutzung und die nicht artgerechte Haltung von Tieren in der Fleischindustrie, sowie die Kritikpunkte an Monokulturen, Mastbetrieben und industrieller Übernutzung von Wald und Flur und der damit einhergehenden Lebensraumzerstörungen haben nichts mit der Jagd zu tun.

Ganz im Gegenteil: in vielen Fällen sind die Folgen der menschlichen Übernutzung zunächst überhaupt den Jägern aufgefallen, da diese ihre Zeit zur Beobachtung der Natur und des Wildes widmeten. So sind übrigens weltweit viele Naturschutzgebiete nur aufgrund des Engagements von Jägern entstanden und damit viele Tierarten vom Aussterben gerettet worden.

Jedoch haben eine unreflektierte Berichterstattung, nicht waidgerechte erfolgende Jagd und das entsprechende Auftreten so mancher Jäger in der Öffentlichkeit leider die Diskussionen um die Jagd angeheizt.

Doch wie sagte Steven Rinella in seinem Film „Stars in the Sky“ so treffend: „Der Gedanke, nicht zu jagen, ist ein neues Konzept.“ (auch wenn der Film an sich sehr amerikanisch ist, so enthält er zahlreiche gute, interessante und kontroverse Impulse und Anregungen).

Jagd ist Teil der Natur. Die Jagd ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Menschheitsgeschichte und unseres Umgangs mit der Natur.

Fragt man Jäger aus Jagdkulturen, so haben sie keine Vorstellungen von Mensch und Natur als getrennte Welten. Sie verstehen sich selber als einen Teil der Natur.

Wir Jägerinnen & Jäger sollten uns wieder darauf besinnen, dass es unsere Aufgabe ist, die Natur zu kennen und zu respektieren, um sie zu beschützen.

Denn sie ist schließlich unser Lebensraum und die Lebensgrundlage für alle Wesen – uns Menschen eingeschlossen.

Insbesondere in Bayern ist es unsere Pflicht – und unser Recht – als anerkannte Naturschützer, uns um ein besonderes Kulturgut zu kümmern und uns mit einem ganzheitlichen Blick, mit Herz, Hirn und Hand, dafür zu engagieren.

In diesem Sinne: Waidmannsheil, eine besinnliche Weihnachtszeit, gute Begegnungen während er Rauhnächte und ein gutes und gesundes neues Jahr 2021!

Einige Gedanken zum Hubertus-Tag am 3. November 2020, mit Worten von Hermann Löns (geb. 1866, gest. 1914). Er war überzeugter Jäger, Naturforscher und Naturschützer, der bereits zu Lebzeiten zum Mythos wurde. Seine Einstellung zu Jagd & Naturschutz galt für die damalige Zeit als ungewöhnlich und revolutionär. Seine Thesen finden sich heute in modernen jagdethischen Abhandlungen, da sie – nach über 100 Jahren – noch aktuell sind – vielleicht aktueller denn je.

Jagen ist eine Beschäftigung, die den „ganzen Kerl samt Herz und Lunge“ herausfordert. „Zum Jagen gehört sowohl das wunschlose Stilllegen und Passen auf den Bock, als auch die stille Freude am bunten Leben in der Natur“. Das Mitgefühl für die Natur und das Wild sieht er als Argument für die waidgerechte Jagd.
Die Natur ist nicht so einfach wie eine Taschenuhr zusammengesetzt. Verkehrte Maßnahmen können das Gleichgewicht in der Natur empfindlich stören“.
„Der Jäger und Fischer der Urzeit tat das noch nicht, er stand nicht über der Tierwelt, sondern lebte in ihr; er war nicht ihr Herr, er war nur der verschlagenste, gefährlichste Räuber.
Er nennt es unsinnig, Pflanzen und Tiere in „nützlich“ und „schädlich“ zu unterteilen. Die in der Jagdpresse betriebene Stimmungsmache gegen das sogenannte „Raubgesindel wie Fuchs und Habicht“ nennt er mittelalterliche Hexenjagd. Die Ansicht, es handle sich um gefährliche Jagdschädlinge, beruht auf dem „Irrwahn naturwissenschaftlicher Laien“. Wissenschaftliche Mageninhaltuntersuchungen, die unter anderem belegen: „Der Fuchs ist ein hervorragender Mäusevertilger, der in der Hauptsache von Mäusen und nur nebenbei vom Wild lebt…“.
Der Jäger hat zu beweisen, dass er nicht nur die Handhabung mit der Schusswaffe versteht, sondern auch zumindest oberflächige jagdzoologische Kenntnisse besitzt.
Und: „Nur wer sich die kindliche Freude an Wald und Wild, Blumen und Vogelsang bewahrt, der wird in der Seele jung und gesund bleiben.“

Impressionen vom Präsenz-Unterricht gemäß Hygienekonzept: im großen Saal, an jeweils eigenen Tischen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jagdkurses, wurden am Vormittag verschiedene Sachgebiete miteinander kombiniert, während es am Nachmittag eine Einführung in die Waffenhandhabung zur Vorbereitung des praktischen Prüfungsteils gab.

Konzentriert & motiviert beim Webseminar – ein weiterer Kurs ab September! Entspannt von daheim sich die grundlegende jagdliche Theorie im sonntäglichen Webseminar aneignen, mit einer durchgängigen individuellen Betreuung, ergänzt durch diverse erste Praxiseinsätze. Dann geht’s im Detail in die Praxis. Mit entsprechendem Hygienekonzept werden die Schießleistungsnachweise unter professioneller und fundierter Anleitung absolviert. Im Anschluss gibt’s eine ausführliche Prüfungsvorbereitung für alle 3 Prüfungsteile in Bayern mit jeweiliger Prüfungssimulation. So sieht aus unserer Sicht ein zeitgemäßer, kompetenter und erfolgreicher Jagdkurs aus. Die begeisterten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigen uns dies. Der nächste Kurs startet am 13. September 2020. Weitere Informationen unter dem Menüpunkt „Ausbildung“ – oder bei Interesse einfach mailden: info@jagdschule-gruenthal.de

Prüfungsvorbereitungen – etwas anders als sonst
Seitdem klar ist, dass in Bayern die Prüfungen stattfinden, sind wir mit Prüfungsvorbereitungen beschäftigt.
Die letzten Wochen weniger mit dem üblichen Vorbereitungen, wie Prüfungssimulationen für die mündliche Prüfung und Waffenhandhabung, sondern Hygienekonzepte erstellen, diese zur Sicherheit mit dem Gesundheitsamt und dem Verbraucherschutz abstimmen, Hinweisschilder ausdrucken, laminieren und aufhängen, Waffen numerieren und Hygieneprotokolle aufsetzen. Ungewohnt für alle Beteiligten. Was zählt: eine optimale Vorbereitung auf alle Prüfungsteile unter Beachtung der Gesundheit aller!

„best practice“-Praxiseinsatz
Mit Jagdschülerinnen und -schülern aus zwei laufenden Kursen, Kindern, Hunden, einer Drohne (Drohnenpilot: Absolvent aus dem letztem Jahr) und dem Landwirt wurden gestern im Teamwork bis in den späten Abend mehrere Wiesen erfolgreich beunruhigt.
Heute bei erstem Licht nochmal ein Kontrollflug mit der Drohne: nur noch leere Plätze, teils schön erkennbar, wo die Geissen die Kitze aus der Wiese gebracht haben.
Vorbildlich und motivierend für die aktuellen Jagdschüler: den souveränen und engagierten Absolventen des letzten Jahres mit Drohne und Jagdhund zu erleben.
Für uns schön: das jagdkursübergreifende Teamwork zu begleiten und zu sehen, wie Jagd & Naturschutz begeistert gelebt werden.

Jetzt mit der Jungjägerausbildung beginnen – denkbar einfach, flexibel und entspannt von daheim – mit dem „Webinar“ ab 18. April!

Aufgrund unserer Digital-Kompetenz und der Nachfrage war klar: wir bieten den Jungjägerausbildung als „Webinar“ an. So startet am Samstag, 18. April 2020, der kommende Jagdkurs als „Webinar“ in unseren neuen „Online-Jagdkurs-Räumen“.

Details unter „Webinar“

Jagdkurs in Zeiten von Corona

Die aktuelle Situation stellt für uns alle eine gänzlich neue Herausforderungen dar. Achtsamkeit, Empathie und Zuversicht sind dabei sicher hilfreich. Wir haben uns entschieden, zum Schutz der Mitmenschen die Quarantäne sehr ernst zu nehmen und zugleich nicht panisch zu werden. Den aktuellen Kurs betreuen wir mit „Webinaren“, um der Vorsichtsmaßnahmen gerecht zu werden – und den Mitmachenden macht es Spass. Offensichtlich eine gute Lösung – das freut uns. Für den Kurs, der im April starten sollte, arbeiten wir aktuell ebenfalls an einer Lösung…

Aktueller Flyer zu unserem Jagdkurs

Jagdkurse: aktuell läuft der neue Herbst-Jagdkurs (Wochenendkurs mit Prüfungstermin im Sommer). Anmeldungen für den Frühjahrs-Jagdkurs (Wochenendkurs mit Prüfungstermin zum Ende ’20) sind aktuell möglich. Dazu bieten wir aufgrund der Anfrage einen Block-Kurs an. Details bitte per Mail erfragen (info (at) jagdschule-gruenthal.de)

100%-Quote: wir freuen uns sehr, dass alle unseren Teilnehmer ihre Prüfungen erfolgreich bestanden haben. Und: fast alle sind auch bereits in verschiedenen Revieren untergebracht und mit Waidmannsheil unterwegs.

Jägerbriefe verliehen: in einem feierlichen Rahmen erhielten die neuen Jungjägerinnen und Jungjäger am 12. Oktober 2019 mit einem zünftigen Jägerschlag ihre Jägerbriefe verliehen und wurden somit in die Gemeinschaft der Jäger aufgenommen.

Links auf dem Foto die Ausbilderin Cathérine Conradty, rechts aussen Haluk Soyoglu, zusammen mit dem Ausbildungsteam und den stolzen Jungjägern.

Jägerbrief: die ersten Absolventen bekommen im Oktober ihren Jägerbrief verliehen. Hierbei fühlen wir uns sehr geehrt, dass wir für den Jägerbrief Illustrationen von Rien Poortvliet verwenden dürfen! Herzlichen Dank hierfür an Lisette Rexwinkel von „Orange Licensing BV“ und Susanne Pauli, Art-Direktorin von „ka communications s.à r.l.“, für die Gestaltung des Jägerbriefes.

Stress-Coaching: aufgrund der Kompetenz unserer Ausbildungsleiterin Dr. Cathérine Conradty als systemische Beraterin können wir Ihnen ein spezielles Coaching im Umgang mit Prüfungsstress anbieten. Damit konnten wir bereits mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützen und erfolgreich durch die Jägerprüfung begleiten.

Neuer Kurs: ab 29. September 2019 startet der neue Herbstkurs!

5 von 5 Sternen: lesen Sie hier unsere Bewertungen und verschaffen sich einen Eindruck von unserer Arbeit unter jagdschulatlas.de.

Umweltschule: aufgrund unseres Engagements erhält die Geschwister-Scholl-Mittelschule in Röthenbach/Pegnitz zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel Umweltschule in Europa/Internationale Agenda21-Schule“ des Umweltministeriums und dem Landesbund für Vogelschutz. Diese Auszeichnung erhalten Schulen, die mindestens zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen und einer Jury präsentieren.

Zusatzqualifikation: die „Campus Grünthal Ranger“ & „die „Future Ranger“ sind Botschafter für Natur- und Umweltschutz, insbesondere für Wald, Wiese und alle Tiere in diesem Lebensraum. Die Ranger – große, wie kleine – fühlen sich dem Begriff der Nachhaltigkeit anregen (u.a. nach den Grundsätzen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)) verpflichtet. Weitere Informationen unter „Future Ranger“ und „Campus Grünthal Ranger

Jägerprüfung: bestanden! Unsere ersten Absolventen haben mit Bravour und großem Lob alle 3 Prüfungsteile bestanden und gleich am nächsten Tag nach der praktischen Prüfung ihren 1. Jagdschein gelöst. Waidmannsheil.